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Soul, Pop und Rocktitel im kleinen Format

Eine kleine Besetzung – alles handgemacht und doch ein kompletter Sound. Klein ist hier nur die Anzahl der Musiker. Auf der Bühne findet großes Kino statt.

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Der Pianist

Michel Hauck konzertierte in JazzClubs, hat Lyrikabende am Klavier begleitet, spielte auf der fränkischen Tanzszene, machte mit Clown Heini Rockmusik für Kinder und hat mit seinem Dienstleistungstrio alles mögliche an privaten, betrieblichen und öffentlichen Feierlichkeiten beschallt. Für 2008 bis 2013 reanimierte er sein altes Bandprojekt "Partykillers". Seit Sommer 2013 spielt er bei der Monkeyman Band in alter Orgelmanier Keys und Basslines.

Für das Duo mit André besinnt er sich wieder auf seine pianistischen Fähigkeiten.

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Singing for your Soul...

... ist Live -Musik pur. Hier gibt es kein Verstecken hinter Verstärkern und Elektronik. Die beiden Musiker haben ein Riesenrepertoire in der Tasche und spielen ihr Programm spontan und unverfälscht. Ein Programm, in dem alte Soulklassiker ebenso Platz finden wie Rockoldies und Popballaden.

Unterstützt von funky Piano Grooves trifft André mit seiner 4 Oktaven umfassenden Stimme immer wieder die Herzen seiner Zuhörer und die Menschen verlassen das Konzert mit einem warmen Gefühl.

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Grooves und Beats im Weinkeller
Dreamteam Carswell und Hauck


»Clap your hands - nicht schüchtern sein!« ruft Sänger André Carswell mit seinem ansteckenden Grinsen in den Zuschauerraum der Kellerbühne. Und tatsächlich klatschen die etwa neunzig Zuhörer mit, zu den Beats und Grooves der 70er und 80er-Hits.»Vom Soulklassiker bis zum Rockoldie« lautete das Motto am Donnerstag in der Kellerbühne des Weinhauses Zorn in Lengfurt. In der Mitte der dortigen Livemusik-Wintersaison boten der Sänger und der Pianist handgemachte, aber hochprofessionelle Musik quer durch die angelsächsische Hit-Welt vor allem der 70er und 80er.

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Anspruchsvolle Rockklassiker


Dabei gab es weniger die üblichen simplen Partyhits von Status Quo und Co, die jede Coverband noch irgendwie zusammenkriegt. Stattdessen anspruchsvolle Rockklassiker und gefühlvollen Soul, souverän präsentiert von zwei erfahrenen Musikerpersönlichkeiten.

Der Musiker und Grafiker Michel Hauck, Mitinitiator und Programmgestalter der Kellerbühne, spielte in den letzten Jahren meist bei der Monkeyman Band. Doch diesmal hatte er sich mit dem Sänger Andre Carswell zusammengetan. Der Amerikaner mit der vier Oktaven umfassenden Stimme kommt ursprünglich aus Georgia, wohnt aber in Marktheidenfeld. Er singt bei der Rock-Band »Anyone's Daughter« und mit der Siggi Schwarz Band, die auch mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern auftritt. Mit denen erlebte Carswell 2006 sein »persönliches Highlight«: als Support für »The Who« mit Roger Daltrey.

Gänsehaut-Soul


Hauck hat Carswell vor drei Jahren bei einem lockeren Jammen bei einem Musikerstammtisch kennengelernt und war beeindruckt, »dass einer mit so einer tollen Stimme hier in Marktheidenfeld wohnt. Da beide schon seit Jahrzehnten Musik-Profis sind, »mussten wir nicht mehr lang üben«, meint Hauck. Die beiden sprachen sich natürlich ab, welche Songs sie bringen wollten. Heraus kam eine farbige Mischung aus Soul, Rock und Pop mit Songs zum Beispiel von Otis Redding, Supertramp oder Toto, von »Sitting on the dock of the bay« bis »Hold the line«. Und immer wieder auch Musik von Stevie Wonder, wie »Isn't she lovely«. Diese Songs sind Carswell wie auf den Leib geschrieben, mit seiner warmen, souligen Stimme, die auch in hohen Lagen angenehm klingt, und andererseits der Energie, mit der er rockige Stücke angeht.

Das Publikum war altersmäßig breit gefächert, die Jüngsten etwa Anfang zwanzig. Die Mehrheit bildeten die etwas älteren Besucher, für die das der Soundtrack ihrer Jugend war und die nun besonders begeistert mitgingen - darunter sogar ein Herr mit 86 Jahren, an diesem Abend wohl der Älteste.

Die Musiker spielten mehrere Sets bis etwa Mitternacht, und die Zuhörer ließen sie dann nicht ohne insgesamt fast eine halbe Stunde Zugabe von der Bühne. Eine gelungene Premiere. Henrietta Hartl